Lisa (Daisy von Wegebild)

Ein herzliche Wow aus dem Land hinter der Regenbogenbrücke.
Ich bin die Lisa, eigentlich heiße ich ja Daisy von Wegebild, aber meine Besitzer nannten mich immer Lisa. Es war auch ein schöner Name. Jetzt habe ich das Glück und darf auf dieser Seite ein bischen von mir erzählen.
Nun, geboren wurde ich am 07. Mai 1998. Mein erstes Herrchen war der Ulrich und mit ihm habe ich lange Jahre Freud und Leid geteilt. Solange bis er über die Regenbrücke gegangen ist. Einige Tag habe ich neben ihm gewacht, aber er war fort. Dann brachte man mich ins Tierheim, wo ich mit anderen Hunde darauf wartete, das uns ein neues Herrchen oder Frauchen zu sich holt. Es war Winter als ich zu meinen neuen Herrchen kam. Aber irgendwie schien ich das Frauchen krank zu machen, dabei habe ich mich immer gut benommen und gut gefressen. Leberwurstbrot schmeckt halt eben am besten. Mein neues Frauchen war ganz lange krank und mein schönes Fell war daran Schuld. Sie beschlossen ein neues Zuhause für mich zu suchen.
An einem Sonntag kam dann, die Familie Duesmann zu uns. Die fanden mich sofort ganz toll und ich die auch. Die beiden Mädels hatten mich mitgenommen zu spazieren und auch das Frauchen und das Herrchen waren von mir, und ich von ihnen, sehr angetan. Das ich da schon sehr krank war, habe ich zu vorsicht erst einmal verschwiegen. Nicht das die mich nachher auch nicht haben wollen. Alles lief perfekt und sie nahmen mich sofort mit nach Stadtlohn.
Lange Zeit ging alles Gut, bis mein Frauchen dann doch merke, das mit mir etwas nicht stimmte.
Irgendwann kam ich mit meinen Hüften nicht so richtig hoch und nach einigen Untersuchungen beim Tierarzt stellte sich ein Herzfehler,HD, ED und Arthose heraus. Von nun an, mußte ich viele Medikamente nehmen. Da beschloß meine Familie, mir einen Spielkamaraden zu suchen. Das war besonders toll, da sie einen Hovi zu sich geholt haben. Die Aemelie kam im Alter von 9 Wochen zu uns. Mit ihr hatte ich eine Aufgabe und ich fühlte mich, trotz der vielen Medizin ganz gut. Gegen die Schmerzen in den Hüften bekam ich täglich meine Tablette, was mir sehr gut tat.
So hatte ich noch 2 schöne Jahre in denen ich wieder Hund sein durfte und geliebt wurde. Doch dann ging es mir ganz schlecht und mein Frauchen ging mit mir zum Tierarzt. Sie dachten ich hätte eine Magen-Darmgrippe und haben versucht mir mit einer Spritze und Medikamente zu helfen. Leider klappte es nicht. . Der Doktor nahm mir noch zu vorsicht Blut aus meiner Pfote, aber so etwas kannte ich schon. Bei der Blutuntersuchung, stellte sich heraus, das meine Leberwerte nicht in Ordnung waren. Nach einer Ultraschalluntersuchung stellte sich aus, das meine Leber und meine Milz vergrößert waren. Der Tierarzt versuchte mir noch mit Medikamenten zu helfen. 2 Tage ging es mir dann noch gut. Am 3. Tag lösten sich langsam meine Leber und andere Organe auf. Auch der Tierarzt konnte nicht mehr viel machen. Er versuchte es nochmal mit einer Spritze, aber die half auch nicht mehr. Das ich nicht mehr konnte und auch nicht mehr leben wollte, habe ich meinem Frauchen und Herrchen dadurch gezeigt, das ich auf meinem Lieblingsplatz im Haus, geschrabbt habe. Ich habe noch mit bekommen, das das Frauchen mit der Tierarztin telefoniert hat. Danach waren alle ganz traurig und weinten sehr viel. Es kamen einige meiner Freunde und haben sich von mir verabschiedet. Alle waren sehr traurig. Ich fand es toll, alle noch einmal zu sehen. Am Abend klingelte es an der Tür und ich nahm meine ganz Kraft zusammen und rannte zur Tür. Ich mußte doch das Haus bewachen. Auch Aemelie mußte ich noch so einiges zeigen, bevor ich über die Regenbogenbrücke gehe. An der Tür war die Tierärztin, die ich sehr laut begrüßt habe. Ich beschnupperte sie ausgiebig und habe gemerkt, das Spritzen bei sich hatte. Jetzt wußte ich, was passieren wir. Ich werde gleich über die Regenbogenbrücke gehen. All mein Leiden wird gleich ein Ende haben. Also legte ich mich in mein Körbchen und hielt ihr meine Pfoten hin. So, das sie mir besser die Spritzen geben konnte. So ging ich über die Regenbogenbrücke, von meinen Leiden erlöst und dankbar, für die Zeit, die ich noch hatte.
Alle die mich kannten sagen ich DANKE, für die schöne Zeit mit euch. Hinter der Regenbogenbrücke werden wir uns irgendwann wiedersehen.
Bis dahin ein liebes Wow
Lisa
